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Freizeit

 

Fuchsjagd  2011

oder das legendäre Ü-21 Wochenende

auf dem Bautzenhof

Am 08.10.2011 war es wieder soweit. Unsere alljährlich stattfindende Fuchsjagd mit anschließendem Erwachsenenwochenende.

 Trotz schlechtester Wetterprognosen machten sich 14 Reiter auf die Jagd nach unserem Füchslein Eva Breitinger. Und nachdem wir im Vorjahr keinerlei Chance hatten sie zu fangen, war die Motivation heuer besonders hoch. Kurz vor der Pause wurde dann auf freiem Feld der Fuchs gestellt und unser Fuchs im nächsten Jahr heißt  Angela Mederer. Da das Wetter doch noch besser als erwartet war, traf man sich nach ca 2,5 Stunden Ritt leicht durchnässt und stark verfroren zum Halali auf dem Hof.

Das Abendprogramm startete um 19.30 Uhr mit heißer Kartoffelsuppe und selbstgemachten Brot. Lecker!!!

Und endete mit  Vereinsmemory, Umpf und Schlumpf mit einigen Dippeln zu viel für Rippel Dippel Nummer  1. Es wurde nach ein Uhr nachts noch viel auf dem Zimmern gelacht und einige Zeit später fragte sich sicher noch der eine oder andere im Schlaf „was ist das?“

Der Sonntag ging gemütlich mit einem gemeinsamen Frühstück und einer Partie Minigolf los. Danach duellierten sich die Teilnehmer bei der Reise nach Jerusalem und Besenpolo. Und wer sich jetzt fragt, was das alles ist, dem sei gesagt, melde Dich nächstes Jahr unbedingt an.

Und nach einem deftigen Mittagessen und einer Reiterbadeente als Jagdtrophäe machten sich dann alle leicht erschöpft  und müde auf Weg nach Hause.

Vielen Dank noch mal an alle, die mitgemacht und geholfen haben. Es war ein tolles Wochenende und hat mir sehr viel Spaß bereitet.

Nicole (Freizeitwart)

 


API Kurs Juli 2010 Freizeitreitabzeichen Bronze

und erstmals IPZV Rittbegleiter

 

 

Wir gratulieren

Alina Frank zum Freizeitreitabzeichen Bronze Christiane Bartsch zum Freizeitreitabzeichen Bronze Evi Jehle zum IPZV Rittbegleiter Kathrin Drews zum Freizeitreitabzeichen Brozne Marina Mehrer zum IPZV Rittbegleiter Felix Rosen zum IPZV Rittbegleiter Matthias Jehle zum IPZV Rittbegleiter Tatjana Galauner zum IPZV Rittbegleiter Johanna Kettemann zum IPZV Rittbegleiter Claudia Kreisel zum IPZV Rittbegleiter

 

Da der API Kurs im Juli hier auf dem Bautzenhof für den IPZV Rittbegleiter erst der 2. Kurs ist, der in Deutschland durchgeführt wurde, ist unser Verein derzeit der mit den meisten IPZV gebrüften Rittbegleitern. Wir freuen uns sehr jetzt 7 Rittbegeleiter unter unseren Mitgliedern zu haben.

Der Rittbegleiter muss als Voraussetzung 18 Jahre alt sein, das Freizeitreitabzeichen Bronze und einen Erste Hilfe Kurs erfolgreich absolviert haben. Das Ziel des Kurses ist es, eine Gruppe sicher im Gelände führen zu können und auch mit den unterschiedlichen Situationen die in Gruppen und im Umgang mit Pferden auftreten können adäquat umzugehen.

Es war ein super heißer Kurs, da wir Themperaturen bis zu 35° hatten. So mancher Ausritt begann daher bereits um 6.00 Uhr morgens, damit wir der Hitze und den Fliegen noch ein bisschen entrinnen konnten. Es wurde bergauf und bergab geritten, eine Furth überquert, bei der uns die Pferde auch alle möglichen Reaktionen zeigten. Tinis Pferd versuchte tatsächlich trockenen Fußes drüber zu kommen, was allerdings nicht klappte und so landetet sie nach einem riesen Satz mit allen 4 Füßen mitten im Wasser um auf die gleiche Art und Weise auch wieder heraus zu kommen - Tini meiserete die "Hubschraubersprünge" klasse.

Natürlich mussten auch jede Menge Straßen auf die verschiedensten Arten, nach IPZV Aiusbildungsvorgaben überquert werden. Beim geforderten Tagesritt, den wir wegen der großen Hitze in einen 3 Stündigen Abendritt abwandelten, mussten alle nach Karte reiten - na das ging dann nur ein bisschen schief (gell Evi). Aber zu guter Letzt kamen wir dann doch alle wieder glücklich auf dem Bautzenhof an, nachdem auch noch Felix den Ritt abbrechen musste, da sein Pferd lahmte. So konnten wir auch noch diese Situation üben und er wurde sicher, nach dem wir alle ein Stück gelaufen waren, von Frank mit dem Hänger abgeholt.

Auch der Prüfungstag begann sehr früh. Anja Lipp kam als externe Prüferinn und wir ritten um 7.45 nach einer Ausrüstungskontrolle los. Da bei einem 2 Stundenritt eine mindestens 10 minütige Pause eingelegt werden muss, erwartete uns um 9.00 Uhr am Finkenberg ein kleines Frühstück und für die Pferde Gras und Wasser. Frisch gestärkt traten wir den Heimritt an und neben Einzelgalopp, Staßenüberquerung und Furth führte uns Matze noch sicher und klar duch die einzelnen Geländeübungen.

Am Hof angekommen durften die Prüfer gleich zum 2. Ausritt mit den Reitern des Freizeitreitabzeichen Bronzes starten, die auch eine sehr gute Gruppenführung und sicheren Umgang mit ihren Pferden im Gelände zeigten. Danach folgte der 2. Teil der Prüfung der Rittbegleiter, der Trail. Jeder Reiter musste 8 Pflichtaufgaben und 2 Wahlaufgaben zeigen.

Der Nachmittag war dann der Theorie gewidmet. um 17.30 Uhr konnten dann alle ihre Urkunden entgegen nehmen.

Es war ein schöner Kurs und mit Sicherheit ist sowohl das Freizeitreitabzeichen Bronze für alle die mit ihrem Pferd ins Gelände reiten, wie auch der Rittbegleiter für alle die Gruppen führen ein sehr sinnvoller Kurs. Denn neben dem Spaß wird auch das nötige Wissen vermittelt und gegenseitigen Austausch über die verschiedenen Situationen ist bestimmt für alle sehr hilfreich.

 

 

Rittbegleiter des RVI Stimpach Bautzenhof Johanna, Tini, Claudia, Felix, Evi, Tati und Matze

 

Freizeitreitabzeichen Bronze: Alina, Chrissi und Kathrin

 

weitere Bilder -hier-

 

Nathalie Weidle-Rosen

 


Großgeflügel stört reibungslosen Ablauf

Bericht vom Osterschnapssuchritt 2010

Das Nachsehen im wahrsten Sinne des Wortes hatte die Gruppe von Claudia F., Margit und Clemens, als ihre Pferde bei der letzten Station des diesjährigen Osterschnapssuchrittes das Weite suchten.
Die Anwesenheit der Strauße in Kressbronn war den Pferden offensichtlich so suspekt, dass sie sich schon mal alleine auf den Heimweg machten.
Gott sei Dank ist außer dem Schrecken nichts passiert und die Reiter – die deutlich später als ihre Pferde auf dem Hof ankamen – konnten ihre Vierbeiner wohlbehalten wieder in Empfang nehmen. Der Sieg war damit allerdings dahin.
Dabei hatte es für die Gruppe ganz gut begonnen, Zwar kehrte ihr viertes Mitglied, Katrin D., bei der ersten Station – dem Brezelschnappen – vorsichtshalber zum Hof zurück, da aber die Konkurrenzgruppe, bestehend aus Katrin V., Elisabeth, Anita und Joachim, die erste Station nicht so schnell fand, schien der Sieg den Dreien nicht mehr zu nehmen.
Die Stationen „Hasch mich, ich bin der Frühling“ und „Besengalopp“ wurden von beiden Gruppen gefunden und souverän gemeistert (siehe Bilder). Doch dann brachte die Station „Kreuzworträtsel“ bei der Straußenfarm die Entscheidung.
Jugendsprecherin Bettina, die mit vielen fleißigen Helfern (Ari, Joy, Lena, Alina, Elli, Eva, Anka) den Ritt und die Stationen organisiert hat (DANKE), fand ein salomonisches Urteil und kürte zwei erste Plätze.
Und bei der Siegerehrung im Biergarten konnten alle Teilnehmer Strapazen und Schrecken hinunter spülen.
Wir hoffen, es hat allen Spaß gemacht und freuen uns auf den Osterschnapssuchritt 2011!
Die Straußenfarm lassen wir dann aber links liegen – versprochen!
Die Jugend
 


 

Fuchs im Schafszaun gefangen

 
 
 
Durch den vielfachen Wunsch einiger Erwachsenen Vereinsmitglieder – auch mal hier auf dem Hof übernachten zu wollen nahm die Idee Gestallt an – Wir machen ein Ü 21 Wochenende unseres Vereins auf dem Bautzenhof.
 
Der Termin stand 10 – 11.10.2009 – Nicki unsere Freizeitwartin, etwas schwer beschäftigt mit ihren frischen mütterlichen Pflichten, ließ sich aber nicht lumpen und präsentierte 5 Tage vor dem großen Event das Programm: Eine der Jahreszeit entsprechende und dem Alter Angemessene Veranstaltung – die erste RVI Fuchsjagd – na so soll es sein: Vierzehn Ü 21 Mitglieder und die eh am Hof ansässigen Ü 21 er kamen trotz widriger Wetterverhältnisse pünktlich zwischen 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr auf den Hof. Die erste Fuchsjagd des RVI Stimpfach Bautzenhof begann zunächst mit einem traditionellen Halali, professionell geschmettert von unserer Sportwartin Nathi. Anschließend ging es in sehr gemäßigtem Tempo (dem Durchschnittsalter der Teilnehmer angemessen) zum nahegelegenen Degenbachsee. Dort erwartete uns bereits die Jagdherrin Nicki mit Gefolge zum netten „Stell dich ein“. Frisch gestärkt startete mit 2 minütigem Vorsprung der Fuchs Claudia mit Fuchsbaby Angela. Das Feld angeführt vom Fieldmaster Eva, gefolgt von den Seitenpikören Elisabeth und Joachim und dem Schlußpikör (Lumpensammler) Uli, jagten den Füchsen im gestreckten Galopp hinter her. Die Füchse hatten ihren Weg so raffiniert gewählt, dass das Jagdfeld seine liebe Mühe hatte ihnen zu folgen. Durch taktisches zügiges reiten gelang es der Gruppe dann jedoch relativ schnell in Sichtweite der Füchse zu kommen. Diese legten noch mehr an Tempo zu und wählten auf ihrer Flucht eine scheinbar listige Abkürzung über einen Steilhang. Doch plötzlich – auf der Kuppe des Berges – wurde sie durch einen sich nach rechts und links ausstreckenden Schafszaun ausgebremst. Panisch suchte das Fuchsteam nach einem Ausweg, um dem sich rasch nähernden Jagdfeld zu entkommen. Doch sie waren Chancenlos – die Spitze des Feldes holte sie im schellen Jagdgalopp ein. Unter jämmerlichem Geschrei erlag der Fuchs dem Fieldmaster Eva, die damit nächstes Jahr als Fuchs die gejagte sein wird. Anschließend ging es im ruhigen Ritt zurück zum Hof. Unversehrt konnten alle Reiter den traditionellen Eichenzweig (Tanne?) in Empfang nehmen und wurden mit einem Halali (diesmal wirklich professionell von Matze auf dem Jagdhorn geblasen) zum anschließenden leckerem Jagdfondue eingeladen. Der Abend wurde sehr lustig – mit Tanz, Spiel und Geplauder verkürzte sich auch die Nachtruhe erheblich. Am Sonntag starteten wir gut erholt nach komfortabler Übernachtung mit einem ausgedehnten Frühstück. Der Unterschied zu einem Jugendwochenende war kaum wahr zu nehmen, nur eventuell dadurch, dass einige gleich noch vor dem Frühstück nach einer Aspirin verlangten?!? Um 11.00 ging es dann aber los – alle wollten was anderes und so haben wir einfach auch alles gemacht Trabrennen, Reisepassrennen, Halsringreiten und Blinder Führer stand auf dem Programm. Angela dominierte das Feld im Reisepass und Claudia im Trabrennen. Beim Blinden Führer waren Elisabeth und Claudi nicht zu schlagen. Während dem Halsringreiten machten einige die ersten Erfahrungen ohne Sattel und Trense. Was jedoch alle mit Bravur bewerkstelligten. Anita sorgte derweilen mal wieder hervorragend für das leibliche Wohl und gut gestärkt machten wir uns auf zum letzten Programmpunkt: das Fahnenrennen – hierzu waren noch einige aufwendige Vorbereitungen notwendig um Fahneneimer zu aufzustellen. Angela war auch hier nicht zu schlagen nach 2 fehlerfreien Ritten mit Tara gehörte der Sieg ihr. Mit einer Tasse Kaffe und den Resten an Kuchen und Tiramisu klang das Wochenende aus – und alle waren sich einig – das ist jetzt eine Tradition und ab sofort findet unser Ü 21 Wochenende jedes Jahr 2 Wochen nach dem Hausturnier statt. Also für alle die dieses mal nicht dabei waren – der Termin ist für 2010 schon fest – es kann also keiner sagen er hätte es nicht rechtzeitig gewusst. Britta, Uli, Claudia

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